Für viele gehören Beton und Bewehrungsstahl einfach zusammen. Aber ist das immer notwendig?
Unbewehrte Betonwände sind häufiger einsetzbar – vorausgesetzt, sie werden im Vorfeld sorgfältig konzipiert.
Was bringt das konkret?
• ♻️ CO₂-Einsparung durch reduzierten Betonstahlanteil
• ⏱️💰 Kosten- und Zeitersparnis in der Ausführung
Derzeit sind Innenwände der häufigste Anwendungsfall.
Übernehmen sie jedoch eine aussteifende Funktion, ist an den Wandenden eine lokale Bewehrung zur sogenannten Zugkraftdeckung erforderlich.
👉 „Unbewehrt“ bedeutet daher nicht vollständig bewehrungsfrei.
Lokale Anordnungen bleiben bestehen – wie die beiliegende Geschossübersicht eines Beispielprojekts zeigt 📐.
In den nächsten Wochen vertiefen wir:
• Teil 2 – Bemessung & biaxiales Betonverhalten
• Teil 3 – CO₂-, Kosten- und Zeitpotenzial konkret
